Die Rifa wurde 1986 als gemeinnütziger, parteiunabhängiger Verein von engagierten Personen aus verschieden Bereichen (Arbeitsmarktservice, Bewährungshilfe, Jugendwohlfahrt, katholische Kirche, Pädagogik und Wirtschaft) gegründet. Idee war es, eine Drehscheibe bzw. einen Treffpunkt für jugendliche Arbeitslose einzurichten und in weiteren Schritten Aktivitäten zu setzen, um der Ausgrenzung und Armutsverwaltung von Personen, die im Wirtschaftsprozess als benachteiligt gelten, entgegenzuwirken. Als primäres Ziel der Rifa wurde die Schaffung und Führung von Einrichtungen für arbeitslose Menschen gesetzt, die zu deren Bildung, Qualifizierung, Beratung und Eingliederung in den Arbeitsprozess dienen. Die Rifa versteht Benachteiligung nicht als ein privates Problem der Betroffenen, sondern als ein Problem der Gesellschaft.
Mit seinen Projekten und Dienstleistungsangeboten hat sich der Verein Rifa seit seines Bestehens zu einem wichtigen Partner für die Gesellschaft, das Arbeitsmarktservice, das Land Oberösterreich, das Bundssozialamt Landesgeschäftsstelle Oberösterreich, die Stadtgemeinde Ried sowie den Sozialhilfeverband Ried entwickelt. Der von einem ehrenamtlichen Vorstand und einer Geschäftsführung geleitete Verein ist mittlerweile zu einem Arbeitgeber für rund 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewachsen und begleitet jährlich bis zu 400 Personen in den verschiedenen Bereichen.
Finanziert werden die Aktivitäten der RIFA durch das Arbeitsmarktservice, das Land Oberösterreich, das Bundessozialamt, Landesstelle Oberösterreich, den Sozialhifeverband Ried und die Stadtgemeinde Ried sowie weiters durch finanzielle Unterstützungden seitens der Bischöflichen Arbeitslosenstifung der Diözeses Linz, die Rieder Service Clubs Round Table und Rotary, Einzelspenden sowie die Mitglieder der RIFA.